Ist Muskelaufbau nötig?

12 Millionen Bundesbürger gehen derzeit einer sitzenden Tätigkeit nach. Die Bevölkerung wird durch den Einzug der Multimediawelt immer mehr inaktiviert.

Folgen dieser bewegungsarmen Gesellschaft sind geringere Belastungsreize auf den Bewegungsapparat. Die Muskulatur verkümmert und Belastungen des Rückens schlagen direkt auf Bandscheibe und Wirbelgelenk durch.

Zahlreiche medizinische Untersuchungen gelangen zu der Erkenntnis: „ Eine zu schwache Wirbelsäulenmuskulatur ist fast immer mitverantwortlich für Rückenschmerzen.“

Ihre Stärkung kann daher Besserung bringen und ist primäres Ziel der meisten Therapien.

Forscher der Sporthochschule Köln haben ein Aufbauprogramm nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelt, wodurch ein Kraftzuwachs dieser unterentwickelten Muskulatur in kürzester Zeit möglich ist.

Wir freuen uns auf ein gemeinschaftliches Training!
Ihr Reha Team

1. Schritt

Der Funktionszustand der Wirbelsäule im Bereich der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule wird mittels speziell entwickelter computergestützter Meßgeräte getestet und dokumentiert.

Dabei werden die Kraft, Beweglichkeit, Kraftverhältnisse und Leistungsfähigkeit der Wirbelsäule und ihre stabilisierenden Muskulatur gemessen.

2. Schritt

Aus dem gewonnenen Zahlenmaterial wird ein individuelles, wissenschaftlich gestütztes Trainingsprogramm ausgearbeitet.

3. Schritt

Die trainingsbedingten Anpassungserscheinungen werden während des Aufbautrainings und nach Beendigung des Aufbauprogramms durch eine erneute Funktionsanalyse der Wirbelsäule dokumentiert.

4. Schritt

Nach dem Aufbauprogramm erfolgt die weiterführende Prävention 1x pro Woche.

Betreuung

Die Trainingssteuerung und Durchführung des Aufbautrainings wird unter intensiver individueller Betreuung (Kleingruppen) durch speziell ausgebildete Fachkräfte durchgeführt.

Aufbautraining

Trainingsprogramm mit 24 Einheiten á 60 Min. 2x die Woche für Teilnehmer mit mittleren bis schweren Rückenleiden und deutlichen muskulären Defiziten.

Hauptinhalte dieser methodisch standardisierten Aufbauprogramme

Progressives dynamisches Krafttraining der wirbelsäulenstabilisierenden Muskulatur an speziell hierfür entwickelten mechanischen Trainingsgeräten mit variablem Widerstand. Funktionsgymnastik zur Mobilisierung der Wirbelsäule, zur Dehnung der Hüft-, Rumpf-, Nacken- und Halsmuskulatur.

Techniken zur mechanischen Entlastung der Wirbelsäule und zur Entspannung der wirbelsäulensichernden Muskelgruppen.

Ziele des Aufbautrainings

Abbau von Schon- und Vermeidungsverhalten durch sukzessiv konsequent körperliche Belastung.

Verbesserung und Harmonisierung der Muskelkraft und Leistungsfähigkeit von Rumpf-, Nacken- und Halsmuskulatur.

Verbesserung der Wirbelsäulenmobilität in allen Bewegungsebenene. Verbesserung von Körperhaltung und Körperwahrnehmung